Freitag, 24. September 2010

Miss BookFair 2010

Ich habe es gewagt - ich kandidiere für den Titel der Miss BookFair 2010.
Was das ist? Wie die Organisatoren selbst sagen: "Ziel und Zweck der Miss Book Fair und Mister Book Fair 2010 ist eine befristete Spaßaktion in Form eines Web-Contests am Rande der Frankfurter Buchmesse." Ein großer Spaß mit vielen netten Buchfrauen und -männern.
Jetzt bin ich eine von den mittlerweile 12 Kandidatinnen und 14 Kandidaten. Ich hatte ja ein bissel Herzklopfen, als ich heute morgen mein Bild sah, aber am Ende des Tages kann ich nur sagen: DANKE - die Rückmeldungen sind großartig und sehr charmant!!
Jetzt heißt es Daumen drücken. Ich bin sehr gespannt, wer am Ende das Rennen machen wird. Keine Frage, ich würde mich über das Krönchen außerordentlich freuen, aber der olympische Gedanke zählt - und die Aktion ist einfach cool! Es lohnt sich auf jeden Fall reinzuschauen  ... auch auf der Buchmesse. Ich freue mich, viele von den Kandidaten, Jurymitgliedern und Unterstützern in Frankfurt zu sehen. Eins steht jetzt schon fest - diese Branche ist einzigartig. Einzigartig schön!

Mittwoch, 22. September 2010

Einkaufen - zwischen Charme & Schamgefühl

Ich muss morgen früh schnell ein Tiramisu machen, um mich bei sehr netten Handwerkern zu bedanken, die mir bzw. uns super viel geholfen haben. Also, musste ich vorhin noch schnell einkaufen gehen - und ich hatte so gar keine Lust. Dezent unmotiviert düste ich durch den Supermarkt und warf ein bissel Salat fürs Abendessen in den Wagen und für das besagte Tiramisu reichlich Mascarpone und Löffelbiskuit sowie zur Krönung an der Kasse, einenWeinbrand aus dem "Flachmannregal". Diese Kombination allein lässt einem schon die Schamesröte ins Gesicht steigen. Ich möchte ja immer schon sagen, "ach, das Rezept sieht es so vor" ...
Vor mir an der Kasse dann ein junger Typ mit einem Duschgel, hinter mir ein junger Mann mit ebenfalls nur drei Sachen. Ich bot an, ihn vorzulassen. Er lehnte es ab, aber wir unterhielten uns, während die arme neue Kassiererin sich mit Stornobon und Co. abmühte. Mittlerweile trat ein dezent angetrunkener Mann gegen eines der Einkaufskörbchen und traf damit den Mann hinter mir. Der Typ vor mir kam daraufhin nicht damit klar, dass das Band lief und sein Duschgel verschoben wurde, woraufhin er es kräftig in meinen Salat rammte ... Ich schwieg, aber da meldete sich die Stimme des Mannes hinter mir. Er wies bestimmt daraufhin, dass dies nicht sein müsse. Fand ich doch groß!
Geschwind bezahlt, einen schönen Abend gewünscht und ab nach Hause! Und siehe da, es hält ein Auto neben mir und "mein" charmanter Mann von der Kasse fragt mich ernsthaft, ob ich es weit habe, sonst würde er mich mitnehmen. Natürlich habe ich abgelehnt und bin die paar Meter gelaufen, keine Sorge!
Doch zeigt sich: Flachmann-Schamgefühl und Charme gehen also doch zusammen oder sind zumindest nur ein Lächeln voneinander entfernt :-)

Samstag, 18. September 2010

Gepriesen seien sie: Schwedische (& andere skandinavische) Krimis

Vor etlichen Jahren, ich glaube es war noch während des Studiums, wagte ich mich an Henning Mankell - und scheiterte. Ich habe mich brav durchgearbeitet, aber für mich beschlossen, dass ich auch alleine depressiv sein kann und dazu nicht Ystad und Herrn Wallander benötige. So war das Thema Krimis aus dem Norden erst einmal erledigt.
Dann gab mir mein ehemaliger Chef einen Krimi der beiden Schweden Roslund & Hellström: "Die Bestie" - und ich habe ihn verschlungen. Es folgten bis heute alle weiteren Bücher des Duos. "3 Sekunden" liegt bereits am Bett und wartet darauf, an der Reihe zu sein. Der Bann war gebrochen: Es folgten u. a. Liza Marklund, Arne Dahl, Helene Tursten, Kerstin Ekman, Camilla Läckberg, Arnaldur Indridasson,  Stieg Larsson, Inger Frimansson, Johan Theorin ...
Aber nein, ich lese auch Krimis aus anderen Ländern ;-) Das ist ja das Schöne - man erfährt viel über andere Länder, Krimitraditionen etc. Zudem ist Krimi nicht Krimi: literarische, politische, psychologische, historische, komische, skurrile, harte Krimis - die Bandbreite ist immens. Früh geprägt von meinem Vater habe ich mich durch die Klassiker gelesen (Sir Arthur Conan Doyle, Agatha Christie, Edgar Wallace ...) und meine Leidenschaft für mörderische Literatur ist ungebrochen.
Aktuell habe ich auf jeden Fall mal wieder eine schlimme Skandinavienphase: Håkan Nesser, Yrsa Sigurðardóttir, Jo Nesbø und Jussi Adler-Olsen unterhalten mich prächtig! Kann ich nur empfehlen - und beim nächsten Mal werfe ich einen Blick in die anderen Krimi-Länderabteilungen meiner Regale ...