Dienstag, 29. Januar 2013

Blick zurück ... und nach vorn!

Zugegeben, der erste Monat des neuen Jahres ist nun schon fast vorbei, aber irgendwie hat das neue Jahr für mich gefühlt verspätet angefangen und bisher war noch nicht wirklich Zeit für einen Rückblick ...
2012 war für mich wohl eines der aufregendsten, bewegtesten, stressigsten und auch schönsten Jahre - inhaltlich hätte es wohl auch für drei Jahre gereicht ;-)
Angefangen hat das zurückliegende Jahr mit der AVP-Tagung in Mainz, deren Organisation viel Einsatz gekostet, aber auch viel Spaß gemacht hat! Mein Kreativworkshop bei Andreas Jakobs hat mir großartige Impulse beschert und ganz viele Ideen freigesetzt. Der frische, geistige Wind war ein Vorbote für die großen Veränderungen, die sich bereits anbahnten. Seit März führe ich everybody's public alleine und die erste Zeit war geprägt von den Umstrukturierungen und der Neuorientierung.

Loslaufen lohnt sich ;-)
Insgesamt hat die Neuausrichtung meiner Selbstständigkeit den Schwerpunkt im letzten Jahr gesetzt und jede Menge Erkenntnisse und Entwicklungen in Gang gebracht. Weiterhin alleine selbstständig zu sein, war eine ganz bewusste Entscheidung und die Überlegungen haben mich bestärkt, tatsächlich meinen Weg zu gehen. Dazu gehören zwei wichtige Erkenntnisse dieses Jahres: Erstens vertraue ich meinem Bauch und höre bewusst in mich hinein und zweitens habe ich wieder einmal gelernt, dass es im Leben und in einem selbst Schatzkisten gibt, die sich zu öffnen lohnen. Manchmal müssen diese wie gute Ideen erst einmal gefunden werden und häufig auch reifen bis der richtige Zeitpunkt kommt. Die Entscheidung, eine Ausbildung zum Systemischen Coach zu machen, ist das Ergebnis eines solchen Prozesses ... Manchmal weiß man am Beginn des Weges nicht, wohin es einen tatsächlich führen wird, aber es lohnt sich genau das herauszufinden. Mittlerweile weiß ich, dass ich mit der Coachingsausbildung und weiteren Fortbildungen genau das Richtige gemacht habe – und das ist ein unglaubliches Gefühl!
Ich habe so viel gelernt im letzten Jahr, mich weiterentwickelt und -qualifiziert, Sicherheit gewonnen, Fähigkeiten entdeckt, Kompetenzen ausgebaut und für mich ganz viel Klarheit und Gewissheit gewonnen. So schaue ich zutiefst dankbar zurück – dankbar nicht zuletzt für ein wunderbares Umfeld, das mich durch die gesamte Zeit getragen, mich unterstützt, inspiriert und ermutigt hat. 
Für das neue (Lebens-)Jahr schaue ich also positiv gespannt nach vorne, freue mich auf Überraschungen und Entwicklungen, arbeite ich auf Ziele hin, stelle ich mich vertrauensvoll Veränderungen und genieße das große Abenteuer – und genau das wünsche ich auch allen anderen!

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Der Countdown läuft ... Messevorbereitung für Frankfurt 2012


Tatsächlich steht in diesem Jahr bereits meine 10. (berufliche) Frankfurter Buchmesse an. Kleines Jubiläum und wenn ich mich zurück erinnere an meine erste Messe ... meine Güte! Da war alles noch so neu und ich wusste so vieles noch nicht – auch ganz pragmatisches. Doch die Jahre inklusive Messeplanung bringen viel Erfahrung mit sich - eigene und die von anderen ... und schon wappne ich mich ganz anders ;-)

Termine
Termine macht man zeitig aus und notiert sie, gerne mit Standnummer, Treffpunkt und Handynummer – und plant Schwatz-Puffer ein.
Friseurtermin und die Vorbereitung der Messegarderobe
Vielleicht ein stärker weiblich ausgeprägtes Bedürfnis, aber sicher auch für die männlichen Kollegen nicht ganz unrelevant: Kurzfristig festzustellen, dass es keinen Termin mehr gibt, dass die Bluse/das Hemd doch noch in der Wäsche(rei) sind, die Schuhe Absatzprobleme aufweisen oder der Körper sich im Laufe des Jahres in die eine oder andere Richtung verändert hat, erzeugt unnötigen Stress.

Wie gut kenne ich mich selbst?
Laufe ich als Frau am liebsten in flachen Schuhen? Dann ist die Messe definitiv der falsche Zeitpunkt um auf High-Heels umzusteigen. Tendenziell sind die Füße ja bei allen abends platt. Ich zwinge mich zudem nachts dazu, ihnen noch ein kühlendes Gel zu gönnen – und siehe da: Sie danken es mir am nächsten Tag.
Leide ich an trockenen Augen, mucken die Kontaktlinsen bei Messeluft, zerreiße ich prinzipiell meine Strumpfhose, bin ich anfällig für Kopfschmerzen, Heiserkeit etc.? Entsprechend gehören die kleinen Helfer wie Aspirin, Bonbons und Co. in die Tasche, ebenso wie Bargeld (für alle Kartenkinder wie mich ein Extrapunkt), zur Not ne Ersatzstrumpfhose und Erfrischungs-/ Desinfektionstücher /-gel (es gab da mal so eine Ekelgeschichte ... ).
Für alle, die es mal erwischt, kann ich aber auch sagen: Es gibt auch Nadel und Faden auf der Messe für einen Not-Näheinsatz.

Ernährung/Trinken
Ganz spezielles Thema ;-) Ich liebe ja bekanntermaßen Laugengebäck, aber nach fünf Tagen Messe ... grrrrr. Ein fruchtiger Smoothie, Buttermilch, Trinkjoghurt, Müsliriegel und ja, frisches Obst und Gemüse sind gar nicht sooo doof. Es ist erstaunlich, wie sehr sich Menschen über ein Stück Karotte auf der Messe freuen können!
Als Kaffeejunkie habe selbst ich gelernt, einerseits darauf zu achten, wo man Ja zu einem Kaffee sagt und wo lieber nicht ;-) und andererseits zwischendrin einfach mal ein anständiges Glas Wasser zu trinken oder zwei.
Ach ja, wenn man abends essen gehen möchte und sich nicht so gut in Frankfurt auskennt – lieber mal die Ansässigen fragen!

So, da ich noch am bevorstehenden Wochenende Coachingausbildung habe und nichts machen kann, ist die Messevorbereitung bereits in der heißen Phase und ich bin fast gewappnet. Ich freue mich wie jedes Jahr auf diese hektischen, fünf Tage voller Gespräche, Wiedersehen, Kennenlerntreffen, Bücher, Eindrücke, Spaß und spannende Termine!
Allen frohes Vorbereiten und Anreisen – und bis nächste Woche in Frankfurt!

Donnerstag, 13. September 2012

Von Einhörnern und der Kunst, man selbst zu sein ...

„Always be yourself unless you can be a unicorn – than always be a unicorn!“ Ich bin vor einigen Tagen über den Spruch gestolpert und musste schallend lachen! Letztlich geht es einfach um das Prinzip „Sei Du selbst“ und ich bin überzeugt, dass man kein Einhorn sein muss, um einzigartig und besonders zu sein.
Gerade bei Menschen, die mir nahestehen, denke ich so oft, wie besonders sie sind und was sie Tolles machen – und man kann es ihnen nicht oft genug sagen, denn selbst sieht man das ja generell kritischer ;-)
Da ich aktuell meine Coachingausbildung angefangen habe – ja, auch das ein großer Schritt und gerade sehr spannend – nehme ich mir den Spruch „Erwischen beim Gutmachen“ zu Herzen: Es geht darum, den Blick auf die Stärken zu richten und nicht auf Kritik oder (vermeintliche) Mankos. Klar, man kann immer Sachen verbessern und noch mehr dazu lernen, aber ich merke, dass ich mit mir doch eigentlich ganz zufrieden bin und vielleicht auf manches sogar stolz sein kann. So habe ich an diesem Wochenende festgestellt, dass ich tatsächlich ruhiger geworden bin ... Nein, ich lache immer noch schallend (siehe oben) und bin auch sonst sicher nicht leise, aber in mir ruhiger, bewusster und sicherer.
So erinnert mich das Einhorn daran, immer mehr zu mir selbst zu finden. Mein Ding zu machen und das Gefühl zu haben, es ist gut so, wie ich Dinge angehe und umsetze. Eben meinen Stil zu finden und zu leben – und das ist unglaublich befreiend. Das läuft nicht immer reibungslos oder unproblematisch ab, schließlich ist es eine Entwicklung, in der noch viel Potential steckt, aber sie gefällt mir und tut mir gut.
Dieses Potential sehe ich bei so vielen im Umfeld und stelle erfreut fest, dass immer mehr sich trauen, sie selbst zu sein, noch mal Bestehendes über den Haufen zu werfen, Ansichten zu überdenken, neue Wege zu beschreiten und an sich und die eigenen Fähigkeiten zu glauben und für sich selbst einzustehen ... Das ist schön!
Da das ein Thema ist, das mir freundschaftlich wie Coaching bedingt besonders mit Nele immer wieder begegnet, bediene ich mich ihrer Spruchsammlung und halte es mit Sören Kierkegaard, der sagt "Das Große ist nicht dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein." Versuchen wir es heute einfach mal!