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Mittwoch, 31. Dezember 2014

Dankbar zurück – und gespannt nach vorne blicken ...

2014: viele Begegnungen, Workshops,Referententätigkeit, Kreativität und Visualisierungen
Auch auf die Gefahr hin, dass ich von Jahr zu Jahr mehr wie die alte Frau klinge: 2014 ist einfach nur vorbeigerauscht ;-)
Seit ich selbstständig bin, überrascht mich jedes Jahr mit seinen Entwicklungen und auch 2014 war keine Ausnahme: Es waren 12 unfassbar spannende Monate voller Entwicklungen, Entdeckungen, Inspirationen, Arbeit, Spaß und ...
Was bleibt am Ende? Dankbarkeit, Leidenschaft und Neugier.
Die Begegnungen mit den Menschen waren in diesem Jahr noch intensiver. Ich habe großartige Menschen kennengelernt, von denen manche meinen Weg nur gekreuzt haben und ein paar ganz besonders wertvolle geblieben sind.
Einige haben mich inspiriert und einige haben mich tief berührt, einige haben mich demütig und dankbar gemacht.
Einige haben mich ermutigt, mir vetraut und mir Chancen gegeben.
Und einige haben mir ihr Vertrauen geschenkt – bei einigen konnte ich etwas anstoßen, etwas bewegen und helfen, ganz viel Potenzial zu entdecken.

Umso dankbarer bin ich für mein loyales, liebevolles, lustiges, großzügiges, verständnisvolles, kreatives, geduldiges und bereicherndes Umfeld – ohne Euch wäre Vieles nicht möglich!!

Und ich bin dankbar wie glücklich, dass ich das mache, was ich möchte – und liebe. Ich habe in diesem Jahr immer wieder meine Komfortzone verlassen, um mich selbst zu überprüfen und Neues zu lernen und zu wagen. Es waren nicht immer magische, aber stets sehr bereichernde Momente, die mich haben wachsen und sicher sein lassen, in dem, was ich wie tue. Leidenschaft und Beruf zu einen, zu spüren, dass die Tätigkeiten immer runder werden und noch so viel Spannendes vor mir liegt, ist ein riesiger Luxus!

Entsprechend neugierig bin ich auf 2015: Einige Ideen und Themen zeichnen sich bereits ab ... Meine Portfolioarbeiten als Referentin/Trainerin und Coach sind definitiv ebenso dabei wie Kommunikation, Kreativität und Visualisierung ;-)

Euch allen ein famoses neues Jahr – es liegen 365 Chancen vor uns, das Beste daraus zu machen!

Dienstag, 29. Januar 2013

Blick zurück ... und nach vorn!

Zugegeben, der erste Monat des neuen Jahres ist nun schon fast vorbei, aber irgendwie hat das neue Jahr für mich gefühlt verspätet angefangen und bisher war noch nicht wirklich Zeit für einen Rückblick ...
2012 war für mich wohl eines der aufregendsten, bewegtesten, stressigsten und auch schönsten Jahre - inhaltlich hätte es wohl auch für drei Jahre gereicht ;-)
Angefangen hat das zurückliegende Jahr mit der AVP-Tagung in Mainz, deren Organisation viel Einsatz gekostet, aber auch viel Spaß gemacht hat! Mein Kreativworkshop bei Andreas Jakobs hat mir großartige Impulse beschert und ganz viele Ideen freigesetzt. Der frische, geistige Wind war ein Vorbote für die großen Veränderungen, die sich bereits anbahnten. Seit März führe ich everybody's public alleine und die erste Zeit war geprägt von den Umstrukturierungen und der Neuorientierung.

Loslaufen lohnt sich ;-)
Insgesamt hat die Neuausrichtung meiner Selbstständigkeit den Schwerpunkt im letzten Jahr gesetzt und jede Menge Erkenntnisse und Entwicklungen in Gang gebracht. Weiterhin alleine selbstständig zu sein, war eine ganz bewusste Entscheidung und die Überlegungen haben mich bestärkt, tatsächlich meinen Weg zu gehen. Dazu gehören zwei wichtige Erkenntnisse dieses Jahres: Erstens vertraue ich meinem Bauch und höre bewusst in mich hinein und zweitens habe ich wieder einmal gelernt, dass es im Leben und in einem selbst Schatzkisten gibt, die sich zu öffnen lohnen. Manchmal müssen diese wie gute Ideen erst einmal gefunden werden und häufig auch reifen bis der richtige Zeitpunkt kommt. Die Entscheidung, eine Ausbildung zum Systemischen Coach zu machen, ist das Ergebnis eines solchen Prozesses ... Manchmal weiß man am Beginn des Weges nicht, wohin es einen tatsächlich führen wird, aber es lohnt sich genau das herauszufinden. Mittlerweile weiß ich, dass ich mit der Coachingsausbildung und weiteren Fortbildungen genau das Richtige gemacht habe – und das ist ein unglaubliches Gefühl!
Ich habe so viel gelernt im letzten Jahr, mich weiterentwickelt und -qualifiziert, Sicherheit gewonnen, Fähigkeiten entdeckt, Kompetenzen ausgebaut und für mich ganz viel Klarheit und Gewissheit gewonnen. So schaue ich zutiefst dankbar zurück – dankbar nicht zuletzt für ein wunderbares Umfeld, das mich durch die gesamte Zeit getragen, mich unterstützt, inspiriert und ermutigt hat. 
Für das neue (Lebens-)Jahr schaue ich also positiv gespannt nach vorne, freue mich auf Überraschungen und Entwicklungen, arbeite ich auf Ziele hin, stelle ich mich vertrauensvoll Veränderungen und genieße das große Abenteuer – und genau das wünsche ich auch allen anderen!

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Der Countdown läuft ... Messevorbereitung für Frankfurt 2012


Tatsächlich steht in diesem Jahr bereits meine 10. (berufliche) Frankfurter Buchmesse an. Kleines Jubiläum und wenn ich mich zurück erinnere an meine erste Messe ... meine Güte! Da war alles noch so neu und ich wusste so vieles noch nicht – auch ganz pragmatisches. Doch die Jahre inklusive Messeplanung bringen viel Erfahrung mit sich - eigene und die von anderen ... und schon wappne ich mich ganz anders ;-)

Termine
Termine macht man zeitig aus und notiert sie, gerne mit Standnummer, Treffpunkt und Handynummer – und plant Schwatz-Puffer ein.
Friseurtermin und die Vorbereitung der Messegarderobe
Vielleicht ein stärker weiblich ausgeprägtes Bedürfnis, aber sicher auch für die männlichen Kollegen nicht ganz unrelevant: Kurzfristig festzustellen, dass es keinen Termin mehr gibt, dass die Bluse/das Hemd doch noch in der Wäsche(rei) sind, die Schuhe Absatzprobleme aufweisen oder der Körper sich im Laufe des Jahres in die eine oder andere Richtung verändert hat, erzeugt unnötigen Stress.

Wie gut kenne ich mich selbst?
Laufe ich als Frau am liebsten in flachen Schuhen? Dann ist die Messe definitiv der falsche Zeitpunkt um auf High-Heels umzusteigen. Tendenziell sind die Füße ja bei allen abends platt. Ich zwinge mich zudem nachts dazu, ihnen noch ein kühlendes Gel zu gönnen – und siehe da: Sie danken es mir am nächsten Tag.
Leide ich an trockenen Augen, mucken die Kontaktlinsen bei Messeluft, zerreiße ich prinzipiell meine Strumpfhose, bin ich anfällig für Kopfschmerzen, Heiserkeit etc.? Entsprechend gehören die kleinen Helfer wie Aspirin, Bonbons und Co. in die Tasche, ebenso wie Bargeld (für alle Kartenkinder wie mich ein Extrapunkt), zur Not ne Ersatzstrumpfhose und Erfrischungs-/ Desinfektionstücher /-gel (es gab da mal so eine Ekelgeschichte ... ).
Für alle, die es mal erwischt, kann ich aber auch sagen: Es gibt auch Nadel und Faden auf der Messe für einen Not-Näheinsatz.

Ernährung/Trinken
Ganz spezielles Thema ;-) Ich liebe ja bekanntermaßen Laugengebäck, aber nach fünf Tagen Messe ... grrrrr. Ein fruchtiger Smoothie, Buttermilch, Trinkjoghurt, Müsliriegel und ja, frisches Obst und Gemüse sind gar nicht sooo doof. Es ist erstaunlich, wie sehr sich Menschen über ein Stück Karotte auf der Messe freuen können!
Als Kaffeejunkie habe selbst ich gelernt, einerseits darauf zu achten, wo man Ja zu einem Kaffee sagt und wo lieber nicht ;-) und andererseits zwischendrin einfach mal ein anständiges Glas Wasser zu trinken oder zwei.
Ach ja, wenn man abends essen gehen möchte und sich nicht so gut in Frankfurt auskennt – lieber mal die Ansässigen fragen!

So, da ich noch am bevorstehenden Wochenende Coachingausbildung habe und nichts machen kann, ist die Messevorbereitung bereits in der heißen Phase und ich bin fast gewappnet. Ich freue mich wie jedes Jahr auf diese hektischen, fünf Tage voller Gespräche, Wiedersehen, Kennenlerntreffen, Bücher, Eindrücke, Spaß und spannende Termine!
Allen frohes Vorbereiten und Anreisen – und bis nächste Woche in Frankfurt!

Sonntag, 18. März 2012

Liebenswert-entspanntes Sachsen: Leipziger Buchmesse 2012

Zurück von der Buchmesse, lasse ich die Ereignisse etwas sacken und denke über das Phänomen „entspanntes Leipzig“ nach. Ich kenne einige Kolleginnen und Kollegen, die Leipzig preisen: als Publikumsmesse, für die angenehme Atmosphäre, die entspannte Stimmung, den netten Austausch, die überschaubare Größe gegenüber Frankfurt, die vielen Lesungen ... Frankfurt oder Leipzig, Frühjahrstreff oder Herbsthighlight, Entspannung oder Stress?
Ich muss gestehen, ich gehöre zu den Frankfurt-Liebhabern und mag die hektische Stimmung, das wuselige Treiben, den Stress, die Wege, die Größe, die Masse, das Adrenalin ... Doch man muss ehrlich sagen, das entspannt-liebenswerte Leipzig hat wirklich Vorzüge, die im Vergleich zu Frankfurt doch auffallend sind. Einige rein subjektive Anmerkungen:

Fahrer öffentlicher Verkehrsmittel
In diesem Punkt liegt Leipzig ganz weit vorn! Das ist schon skurril-schön und ich muss an mich halten, um nicht schallend laut loszulachen, als der Busfahrer in höflich-fröhlichem Tonfall darauf hinweist, dass um die Türen schließen zu können, alle wie die Salzsäulen erstarren sollen. Nein, keine Ironie und keiner muss aussteigen, das ist ernst gemeint. Klappt nicht beim ersten Mal, da der eine oder andere sich doch bewegt, was aber nur mit Humor und Geduld kommentiert wird. Beim vierten Versuch schließen tatsächlich die Türen und wir fahren los. Ich denke an Frankfurt, wo bereits um 8.40 genervt gebrüllt wird ;-) Bus, Straßenbahn oder Taxi – unterwegs wird freundlich kommentiert und Werbung für Leipzig und die Messe gemacht, was mir auch einige Kollegen und Kolleginnen bestätigen. Humor, Geduld und Lokalpatriotismus werden hier groß geschrieben!

Hotel
Ich darf ja während der Frankfurter Messe im eigenen Bett schlafen, aber mein Eindruck von Leipzig ist sehr positiv und ich kenne Geschichten von Kollegen von Frankfurt ... Im Hotel ist es erstaunlich entspannt und auch die Preise sind in Anbetracht der Messe noch im Rahmen. Besonders positiv erstaunt bin ich darüber, dass man sogar Zeit für den berühmt-berüchtigten Servicegedanken hat, die Menschen erstaunlich hilfsbereit sind, freundlich und geduldig: Man kümmert sich! Vielleicht auch eine Mentalitätsfrage, aber da kann der häufig etwas stoffelige-herbe Hessencharme noch ausgebaut werden ;-)

Wetter
Das Wetter kann man natürlich nicht beeinflussen, schon klar. Es trägt aber durchaus zur Stimmung und dem Gesamteindruck bei. Meistens zeigt sich der goldenen Oktober in Frankfurt tatsächlich von seiner guten Seite, aber leider nicht immer. Da ist der März in Leipzig wohl gnädiger, zumindest präsentiert sich die Messe auch in diesem Jahr wieder bei bestem Wetter, blauem Himmel und Sonnenschein. Ich sehe tatsächlich viele Menschen, die bereits frühlingshaft-sommerliche Kleidung gewählt und die Strümpfe zu Hause gelassen haben.

Messegelände, Besucher & Termine
Diese kleinen Inseln und das Wasser, das luftige Glasdach, die Brückenverbindungen ... das ist schon sehr schön. Trotzdem laufe ich hier irgendwie nicht so blind wie in Frankfurt, was sicher auch an der Anzahl der Besuche liegen mag, aber Frankfurt ist vertrauter. Ein bissel vermisse ich einfach die Größe, den Sinnenrausch und das Gefühl erschlagen zu werden aus Frankfurt. In Leipzig drohe ich manchmal auch an größeren Verlagen vorbei zu rennen, weil die Stände einfach deutlich kleiner sind und natürlich vermisse ich einige Verlage, die hier nicht ausstellen. Dafür finde ich die breiten Treppen als Alternative zu den Rollmonstern befreiend, wobei mir auch auffällt, dass in Leipzig weniger Leute stehen bleiben und große Unfälle gar nicht erst passieren. Ist wohl eine Rhythmusfrage – hier sind eh alle entspannt ;-) An das bunte Manga-Potpourri hat man sich auch in Frankfurt langsam gewöhnt, aber die vielen Schulklassen befremden mich doch und ich gestehe, da kommt das Hektische in mir durch und ich möchte manchmal einfach huschen ...
Doch die Entspannung überträgt sich und wird auch in den Terminen spürbar. Unvorstellbar für Frankfurter Verhältnisse, zu spät zum nächsten, eng getakteten Termin zu kommen. Und nicht, weil es so lange von A nach B dauert, sondern weil die VerlagskollegInnen und -kollegen einfach mehr Zeit haben und ins Plaudern kommen. Hier unterhält man sich tatsächlich länger, sowohl am Stand als auch auf dem Gang. Wobei ich sagen muss, dass ich in Leipzig – obwohl kleiner – nie so viele bekannte Gesichter treffe wie in Frankfurt ...

Es waren definitiv schöne Tage; die Leipziger Buchmesse ist einfach ein klasse Start ins Bücherjahr! Ich habe spannende Gespräche geführt, viel Input bekommen und Inspiration mitgenommen. Jetzt heißt es, ran an die eigentliche Messenachbereitung, den die Zeit vergeht ja wie im Fluge und nach der Messe ist vor der Messe ... Bis Frankfurt sind es nur noch sieben Monate und tatsächlich freue ich mich schon jetzt drauf!

Montag, 12. März 2012

Viel Zeit vergangen, viel passiert ...

Kann mir jemand sagen, wohin die letzten Wochen sind? Was sage ich Wochen? Monate! Das arme Blogbaby ist komplett vernachlässigt worden, dabei gab es doch so viele Ideen und Anlässe ... Weihnachten, Plätzchen, der eigentlich obligatorische Jahresrückblick, Jahresanfang und die guten Vorsätze, Pläne und nicht zuletzt die AVP Jahrestagung, die wir in Mainz organisiert haben und so viel anderes aus dem Alltag, worüber es sich zu schreiben lohnt. Doch irgendwie haben mich so viele Dinge beschäftigt und auf Trab gehalten, dass das Schreiben hinten anstehen musste.

Sehr entspannte Kollegen ...
Jetzt hat sich noch mehr ereignet und verändert: Seit Anfang März bin ich alleine selbstständig mit everybody’s public. Die Zeit mit Dodo war eine wahnsinnig aufregende, hat uns beide wachsen lassen, Spaß gemacht und ich bin dankbar für unser gemeinsames Abenteuer. Big hug!! Privat haben wir noch einander, aber im Büro bin jetzt nur noch ich, na ja, fast ... da gibt es ja noch die beiden Agenturtiger und die leisten mir auch in Zukunft Gesellschaft ;-)

Jetzt heißt es alleine weitermachen und somit ein stückweit einen Neuanfang wagen. Ich freue mich darauf und bin gespannt, was mich alles erwartet. Wenn schon Veränderung, dann richtig, denke ich mir ja: Jetzt heißt es umgestalten und neue Projekte angehen. Alles passiert gerade so schnell und gleichzeitig. Die Tage haben einfach viel zu wenig Stunden und irgendjemand hat mal festgelegt dass man schlafen muss ...
Kreativregal mit "Reh"-
statt "Pomodoro"-Technik ;-)
Die Agentur bekommt frische Farbe – ich setze auf weiß und grün als Zeichen des Neustarts. Für frischen Wind muss ich sorgen ;-) Dazu gehört auch der Vorsatz, meinen Rhythmus zu finden, zu rocken, sich Zeit zum Lesen, Austauschen, Weiterbilden und "Spinnen" zu nehmen und die kreative Ader mehr auszuleben. Durch den Kreativworkshop bei Andreas Jacobs (Kaiserliche Anstalt) während der AVP-Tagung habe ich ganz viel Input bekommen, Inspiration erfahren und super Ideen sowie Techniken mit nach Hause genommen. Die wollen natürlich auch umgesetzt werden, denn ich habe gemerkt, da brodelt schon länger etwas in mir: Ich muss mich wieder mehr kreativ austoben!

PS: Den tollen Braingrids-Block auf dem Bild kann man über Andreas Jacobs beziehen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Buchmessen-ABC 2011 – Von Agora bis Zuhause

A wie Agora: die eigentlich nicht vorhanden war, denn da war so etwas ganz Großes, was den Messeplatz dezent für sich einnahm :-)
B wie book faces: eine tolle Aktion und dieses Jahr waren auch wir von everybody’s public dabei – hat richtig Spaß gemacht
C wie Cosplayer: in diesem Jahr nicht ganz so blutig und teilweise wirklich super kreativ
D wie Dreamteam: Danke Dodo, die Messe war super!
E wie Essengehen: tägliche Nahrungsaufnahme von ausgesucht köstlichem Essen in diesem Jahr und stets grandioser Gesellschaft
F wie Freunde: denn manche Kolleginnen und Kollegen sind mittlerweile einfach mehr und entsprechend schön ist es, so viele davon wiederzusehen
G wie Groupie: auch erwachsene Frauen (Männer sicher auch, aber da hat sich keiner geoutet) sind einfach nur Hin und Weg bei manchem Autor ...
H wie hektisches Treiben, gehört dazu, aber fand ich in diesem Jahr erstaunlich entspannt
I wie Island: ich habe auch in diesem Jahr wieder viel zu wenig davon mitbekommen, ich baue mal optimistisch auf 2012
J wie Jagdfieber: erwacht doch regelmäßig, wenn man so viele wunderbare Bücher sieht, wahlweise auch Non-Book-Artikel
K wie Kultkolumne: Der Messe-Mayer bescherte uns eines der lustigsten Treffen auf der Messe, inklusive Erwähnung mit Gruselfoto in besagter Kolumne auf buchmarkt.de
L wie Lesezelt: Irgendwo auf dem Parkplatz zwischen den Hallen 3 und 4 stand es und sah besonders im Regen extrem traurig aus
M wie Mienenspiele: unsere diesjährige Buchmessenaktion, bei der wir um mimische
Antworten auf drei Fragen baten – und erhielten! Die Ergebnisse gibt’s auf facebook unter Gründungsdiary
N wie Neuseeland: Das nächste Gastland und ich finde das klingt super spannend!
O wie Open Space aka Spacerochen, Spaceshuttle ... mag stylish wirken, aber irgendwie war es doch recht beengt und so richtig passen, mochte Audi dann für viele doch nicht
P wie Pausentreffen: zwischen den Terminen im Freien oder einfach auf dem Weg im Gang, bei denen sich oftmals großartige Gespräche ergeben
Q wie Quatsch: gerne auch Geschwätz, das man vorzugsweise im Vorbeigehen, im Shuttlebus oder auf der Rolltreppe hört
R wie Rolltreppe: das alte Lied vom Sthen und Gehen. In diesem Jahr hat man jedoch verstärkt auf Leitbänder und Security gesetzt
S wie Stimmbänder: nach fünf Tagen ordentlich in Mitleidenschaft gezogen – tiefe Stimmen machen sich geschlechterübergreifend breit
T wie TNT: Don’t ask, aber es gab da so einen Ohrwurm
U wie ungeplant: Treffen, Termine etc. Man sollte sich definitiv ein paar Zeitfenster offen halten. Ist zwar auch kein Garant alle zu treffen, die man möchte, aber die Chancen steigen deutlich!
V wie Verlage: auffallend in diesem Jahr die vielen neu gestalteten Stände
W wie Wohnzimmertrend: immer mehr Verlagsstände wandeln sich in kleine oder große Wohlfühloasen
X wie X für ein U vormachen: Wenn man so dem einen oder anderen Gespräch lauscht, weiß man, dass man manchen Menschen einfach ALLES erzählen könnte
Y wie youtube: Hier findet sich ein kleines Best of-Potpurri unserer „Mienenspiele“
Z wie Zuhause: So fühle ich mich bereits am ersten Morgen. Es gibt da wohl nur Extreme, ich liebe die Messe, das Adrenalin, die Reizüberflutung, den Austausch, die Atmosphäre ...

Die Buchmesse hat ihre Tore geschlossen, Bücher, Kolleginnen und Kollegen sind größtenteils wieder zurück und bis zum nächsten großen Familientreffen dauert es noch ... Für mich war 2011 eine großartige Messe und ich bin froh, dass ich dieses Erlebnis mit vielen wunderbaren Menschen teilen durfte – Danke Euch!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Buchmessen-Revue 2011 – Zwischen Messeadrenalin und Melancholie

Was will man mehr? Schön war's!
Die Buchmesse 2011 ist vorbei. Die ersten Nachwehen, wie Schlafmangel, Stimmverlust, Rücken und Füße sind überwunden, erste Messenachlese ist erfolgt und doch bin ich noch nicht ganz zurück im Alltagstrott. Ich bin einfach ein Messekind. Es gibt einige Kolleginnen/Kollegen, die bereits am Mittwoch die Messe verfluchen und die Stunden bis zur Abfahrt zählen. Für mich gehören diese Tage jedoch traditionell zu den schönsten im Jahr.
Eigentlich fängt es bereits im Sommer an. Ein erster Termin ergibt sich, man denkt noch an die Messe in weiter Ferne und schwupps, ist es September. Da heißt es dann die Planung anzugehen und Termine zu vereinbaren. Schneller als man es glauben möchte ist es Oktober und nur noch wenige Tage bis zur Messe bleiben übrig. Zeit, sich um die Garderobe zu kümmern, Wäsche waschen, bügeln, private Vorbereitungen für Übernachtungsgäste zu tätigen, noch einmal wichtige Kleinigkeiten wie Kopfschmerztabletten und Blasenpflaster sowie Versorgung zu kaufen – in meinem Falle gerne Buttermilch und Müsliriegel ;-)
everybody's public! Unser Buchprojekt für teNeues
Alles gerichtet, Unterlagen zusammen und los geht’s am Mittwoch Richtung Frankfurt. Egal wie stressig es davor gewesen sein mag, egal wie müde ich womöglich noch eben war, meine Füße betreten den Messeboden und ich bin DA! Messeadrenalin und das Gefühl von Zuhause sein durchströmen mich. Kaum angekommen, trifft man bekannte Gesichter und führt die ersten, meist ungeplanten Gespräche. Die fünf Tage vergehen wie im Flug zwischen geschäftlichen Terminen, privaten Verabredungen, kurzem Hallo-sagen, Twittagesen, Veranstaltungen, Buchpräsentationen, AVP und kurzem privatem Stöbern. Auch wenn die Zeit anstrengend ist, fühlen sich die Tage zu kurz an und ich begegne dem Sonntag mit einer gewissen Melancholie. So viele Kolleginnen/Kollegen, mit denen man sich unterhalten möchte, so viel Inspiration und Input zu Neuerungen, so viele spannende Termine – ein unmögliches Unterfangen, all dies mitzunehmen. Gut, dass man mit vielen auch über das Jahr in Kontakt steht und sich regelmäßig austauschen kann oder sch einfach nur so trifft!

Ein Kollege hat mir erzählt, dass er es gar nicht so leicht findet, in diese Branche aufgenommen zu werden. Ich kann es mir (nur) bedingt vorstellen. 2012 wird meine 10. Frankfurter Buchmesse sein. So sehr es für mich also nach all der Zeit wie ein großes Ferienlager erscheint, so fremd wirken wir auf Außenstehende und sind eine doch recht eingeschworene Gemeinde. Vielleicht manchmal sogar zu eingeschworen, fällt uns doch der Blick über den (Branchen-)Tellerrand nicht ganz so leicht. 2010 war schon eine besondere Messe, weil es für Dodo und mich die erste mit everybody’s public war, doch in diesem Jahr war es noch besser. Wir hatten wunderbare Gespräche und man hat uns so positiv empfangen, Interesse bekundet und uns eben genau dieses Gefühl vermittelt, angenommen worden zu sein.
Berufsbedingt bewegen wir uns nicht nur unter Verlagskollegen, doch muss ich gestehen, dass ich mich hier am wohlsten fühle. Es ist schön zu sehen, wie wir teilweise gemeinsam gewachsen sind. Da gibt es die „alten Hasen“, die man früher eher aus der Ferne kannte, die einem aber heute ganz vertraut sind. Da sind diejenigen in meinem Alter, mit denen ich teilweise gemeinsam angefangen habe und die nun eine eigene Riege sind. Nicht zuletzt der Nachwuchs, der sich seinen Weg sucht und mit ganz anderen Neuerungen „aufwächst“.
Entspannung nach der Messe
Wir alle bewegen uns zwischen der Tradition eines Kulturgutes und digitalen Lösungen, zwischen klassischer Pressearbeit und Onlinekommunikation, zwischen alt gedientem Lesezelt und Open Space ... Getragen wird der Großteil von Herzblut, Leidenschaft und dem Glauben an ein ganz besonderes Produkt, das einfach nicht so recht nur Produkt sein will ... Vielleicht macht genau das diese besondere Atmosphäre aus.
Ich hatte in diesem Jahr so viel Spaß auf der Messe, egal ob mit Freunden und Kolleginnen / Kollegen, beim Fotografieren der „Mienespiele“, bei book faces, beim Lesen des Messe-Mayers, bei Terminen, ... Ich habe Tränen gelacht und danach kaum noch Stimme gehabt und habe es einfach nur genossen – Danke allen, die daran beteiligt waren! Jetzt heißt es wieder zurück an die Arbeit und in den Alltag, der ja auch so einiges zu bieten hat. Doch ein bissel was vom Messefeeling bewahre ich mir noch ein paar Tage, indem ich Blogbeiträge lese und mich auf meine neue Lektüre freue!

Montag, 10. Oktober 2011

Mein persönliches Vor-Buchmessen-ABC

A wie Apps für Frankfurt und die Buchmesse runterladen
B wie Blasenpflaster kaufen – man weiß ja nie
C wie Countdown, der ...
D wie mit Dodo ein zweites Jahr als Team dabei sein!
E wie Eintrittskarten besorgen
F wie Fußpflege – die müssen schließlich einiges leisten
G wie Gastland: 2011 Island – ob ich dieses Jahr mal mehr davon mitbekomme?
H wie Handtasche packen nach der Devise: alles Wichtige dabei und doch noch Platz
I wie Island – ich lese vorbereitend zumindest einen isländischen Krimi, zählt das?
J wie Jahrestreffen schlechthin
K wie Kleidercheck, morgens bügeln oder schlaftrunken Kleider suchen, geht gar nicht
L wie Literatur, gibt es die nächsten Tage satt
M wie Messefieber, das langsam anfängt auszubrechen
N wie Nagelpflege – Mädchenvorbereitung :-)
O wie Organisation, denn die ist alles auf der Messe
P wie Pausen mit netten Kolleginnen und Kollegen – vorzugsweise im Freien
Q wie Quellen, gute: Gespräche, Tipps und Tratsch
R wie Restaurants für den Abend, damit es nicht wieder allzu abenteuerlich wird ...
S wie Schriftsteller – wer kommt, wer kommt nicht?
T wie Termine für die Agentur und natürlich auch private Treffen ausmachen und schwupps, bleibt doch nicht mehr so viel Zeit für persönliches Umschauen ...
U wie (Ue)Übernachtungsgast, auf den ich mich schon sehr freue!
V wie Vorfreude und die ist wie jedes Jahr riesig!
W wie Wiedersehen, das große ... hat ein bissel was von Ferienlager
X wie X-Faktor, für mich die ungeplanten Begegnungen und Überraschungen, von denen die Buchmesse immer einige bereithält
Y wie Yippie!
Z wie zahlreiche Begegnungen, auf die ich mich freue!

Am Mittwoch geht's los - bis dann in Frankfurt!

Freitag, 18. Februar 2011

Zwischen Marillenmarmelade und toten Musikern – Thomas Raab liest in Mainz

Auch wenn das Hauptgeschäft von everybody’s public der Bereich PR ist, so liegen uns doch Lesungsveranstaltungen am Herzen. Für mich eine Leidenschaft und ein persönliches Projekt – eine Überzeugung, die ich dankbarerweise mit Dodo teile.
Die erste Lesung ist immer spannend – wie nimmt es  das Publikum auf? Sind alle zufrieden? Erfüllen sich die Vorstellungen?
Wir haben es gewagt und uns für den österreichischen Krimiautor Thomas Raab entschieden. In Österreich ist der Autor bereits ein häufiger Gast auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten – Zeit für Deutschland den Wiener und seinen feinen, aber treffsicheren Sprachwitz und die pointierten Beobachtungen zu entdecken.
Am Mittwoch, 16. Februar las Thomas Raab in der gut gefüllten Mainzer Buchbar LOMO aus seinem aktuellen, im Piper Verlag erschienen Buch „Der Metzger holt den Teufel“. Der vierte Band der Reihe spielt zwischen Musikern, den sogenannten besseren Kreisen und einem Restaurator, der auch privat mit einigem konfrontiert wird.

Thomas Raab liest aus "Der Metzger holt den Teufel
Wer die Krimis von Thomas Raab nicht kennt, vermutet unter Umständen grobschlächtiges hinter den Titeln um den „Metzger“ ... Dieser entpuppt sich jedoch als durchaus feinsinniger, warmherziger Protagonist mit dem Namen Willibald Adrian Metzger und dem nostalgischen Beruf des Restaurators. Der gemütliche,  kultivierte Protagonist ist ein ungewöhnlicher Ermittler und hat das Potential zur Kultfigur. Er erweist sich als guter Beobachter, als ein Philosoph des Alltags, der ungewollt immer wieder mit kriminellen Geschehnissen konfrontiert wird und die Fälle eher unverhofft löst.
Charmant wie kurzweilig wechselte Thomas Raab während des Abends zwischen Lesungspassagen, anekdotenreichen Erzählungen und amüsanter Interaktion mit dem Publikum, wobei er auch noch zur Belohnung Wachauer Marillenmarmelade verteilte.

Für uns war es ein rundum gelungener Abend mit einem großartigen, zufriedenem Autor, einem begeisterten Publikum, ausgelassener Stimmung und einer lässigen wie passenden Location. Es war sicher nicht die letzte Lesung!

Freitag, 31. Dezember 2010

Jahresrückblick 2010 - Zwischen Dankbarkeit und Vorfreude

Letztes Jahr um diese Zeit schien so vieles anzustehen und ich fühlte mich einfach nur erschöpft. Das Jahr fing mit dem großen Vorhaben an, endlich meine Promotion abzuschließen und mir Gedanken um die Zukunft zu machen. Vieles ging mir durch den Kopf und war doch noch nicht greifbar.
2010 begann, ich stürzte mich in die Arbeit und unternahm viele Spaziergänge um den Kopf freizukriegen. Wie so oft im Leben kommt der Zufall, das Schicksal oder wie auch immer man es nennen mag, einem zu Hilfe. Es passierte unglaublich viel parallel und so fiel die wohl wichtigste Entscheidung der letzten Jahre: Gemeinsam mit Dodo den großen Schritt in die Selbstständigkeit wagen und eine eigene PR-Agentur in Mainz gründen! Auch wenn der Gedanke lange Zeit bereits in mir gearbeitet hat, so ändert sich mit einer gefällten Entscheidung doch einiges.
Auf einmal standen alle Zeichen auf Veränderung. Der Wahnsinn zwischen Promotion, altem Job und Vorbereitung für die Neugründung – und damit verbunden einem Umzug – begann. Die Zeit verging wie im Flug. Unter der Woche arbeiten, abends letzte Korrekturen und Überarbeitungen, Formalitäten regeln, die neue Existenz planen und vorbereiten, erste Dinge anstoßen und ständig zwischen Mainz und Marburg pendeln. Ein paar Tage Ausspannen in Wien und ein Besuch bei Melli in Hamburg dienten dazu, Kraft zu tanken. Im Mai gab ich meine Arbeit ab und zog erst einmal einen Schlussstrich unter Billy Wilder. Jetzt hieß es renovieren, packen, Abschied nehmen und hoffnungsvoll auf die Zukunft zuschreiten. Das erste Halbjahr war voll gepackt und ich hatte den Eindruck gar nicht realisieren zu können, was alles geschehen war: Ich war in Mainz, aber noch lange nicht angekommen und überhaupt hatte sich mein Leben gerade um 360° gedreht – ein teilweise verwirrendes, aber einfach gutes Gefühl!
Das zweite Halbjahr stand ganz im Zeichen von everybody’s public – unserem „Agenturbaby“, das es aufzubauen galt. So vieles musste angestoßen, organisiert und erledigt werden. Wir haben uns voller Elan, mit viel Spaß in diese Arbeit gestürzt und es einfach genossen. Nach einem halben Jahr sind wir natürlich immer noch frischgebackene Existenzgründer, aber es hat sich von Anfang an richtig angefühlt. Die Unterstützung, die wir erfahren ist großartig – Danke all jenen, die uns bei unseren ersten Schritten begleitet haben und uns auch weiter begleiten. Es ist eine so unendlich spannende Zeit. Jeder Tag ist besonders. Es gibt so viel zu tun, zu entdecken und zu lernen.
Zu guter letzt habe ich noch vor Weihnachten mit Billy abschließen können. Die Disputation liegt hinter mir und nach all den Jahren löst sich langsam der Schatten dieses großen Projektes. Nun ist der Moment zum Durchatmen gekommen. Die Energie lässt sich wieder für anderes nutzen. Es ist Zeit, das Jahr Revue passieren zu lassen, sich bewusst zu machen, was passiert ist, was man geleistet hat, sich der schönen Erlebnisse und spannenden Begegnungen zu erinnern, an all die lieben Menschen zu denken, die mich umgeben und glücklich machen ... Zeit für mich, um abzuschalten und zu genießen.
Zufriedenheit stellt sich ein. Langsam realisiere ich, was hinter mir liegt. Ich fühle, dass ich angekommen bin und ich freue mich schon rieisg darauf, 2011 mit voller Energie zu rocken. Denn auch wenn dieses Jahr so unglaublich voll gepackt war, so intensiv, so einschneidend, so gewaltig – ich fühle mich nicht müde, nur dankbar und glücklich. Ich blicke zurück und denke an die wichtigen Ereignisse und vor allem Menschen 2010, um dann voller Vorfreude meinen Blick gespannt auf das kommende Jahr zu richten!
In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Beschluss des alten Jahres und für 2011 alles Gute: Möge es ein ebenso erfülltes, glückliches, gesundes und fröhliches Jahr werden, in dem sich Träume und Visionen verwirklichen lassen, sich Zeit zum Innehalten und Krafttanken findet und wir unsere Ziele mit Freude und Ausdauer angehen können!

Montag, 15. November 2010

Gutenberg 2.0 bei everybody’s public – Wir testen den HP Officejet Pro 8500 A

Kennt Ihr Probierpioniere? Hier können neugierige Pioniere Produkte ausprobieren und Unternehmen ihre Produkte testen lassen. Aktuell gibt es u. a. ein Projekt zum HP Officejet Pro 8500 A. Gesucht waren 10 Unternehmen, die für einen Monat das moderne Multifunktionsgerät testen.
everybody’s public hat sich beworben und siehe da: Wir gehören zu den glücklichen Testern! Kaum kam die Teilnahmebestätigung, traf auch schon der DHL-Bote mit einem Riesenpaket ein. Charmanterweise hat er es den Damen sogar bis ins Büro getragen ;-) Auch wenn das Packpapier ein bissel auf der Reise gelitten hat, ist dem Drucker nichts passiert. Der HP Officejet Pro 8500 A ist ein kompakter kleiner Kerl, der – wir sind ja Frauen – hübsch anzusehen ist. Das Touchpad für die Bedienung ist großartig. Nach einigen Nachfragen und Überlegungen stand deshalb auch schnell fest: Der innovative neue Freund hört bei uns auf den Namen Gutenberg 2.0!


Der Drucker & die Einzelteile waren gut verpackt und die Installation recht selbsterklärend. Bis alles initialisiert und konfiguriert war, hat es zwar etwas gedauert, dafür lief es reibungslos. Das eprint Center von HP haben wir direkt getestet, schließlich hat der neue Drucker eine eigene Mail-Adresse. Dadurch lassen sich Dokumente auch von unterwegs bequem ausdrucken. Die Broschüre der Probierpioniere kam prompt an und druckte sich wie von Geisterhand aus. Von Vorteil ist dabei, dass man die Mailadressaten auswählen kann, so dass der Zugriff geschützt ist.
Der neue Mitarbeiter hat sich in der ersten Woche wirklich gut gemacht – drucken, kopieren und scannen klappt wunderbar. Besonders praktisch sind die verschiedenen Scan-Optionen und die Möglichkeit zur direkten Digitalisierung auf dem Rechner. Auch mehrere Dokumente vermag Gutenberg 2.0 in eine Datei zu verwandeln.
Da wir wie stolze Eltern sind, findet man auch bereits ein kleines Video, das Gutenbergs erste Schritte in Bild und Ton zeigt. Jetzt heißt es unser kleines Wunderwerk weiter auf Herz & Nieren prüfen – und natürlich gute Probierpioniere sein, denn wir haben unser Herz bereits verloren und die Vorstellung, ihn zurückschicken zu müssen, ist ... ach ...

Freitag, 12. November 2010

Lektion in Social Media: Durch’s magentafarbene Absurdistan oder Twitter als Deus ex machina

Es ist nichts Neues, doch immer wieder verblüffend und bisweilen amüsant, was man mit den Freunden des großen Magentakonzerns so alles erleben darf! Amüsant ist es lange genug gewesen, jetzt ist es nur noch ärgerlich! Nicht, dass wir nicht bereits seit dem Sommer und dem Beginn von everybody’s public sowie meinem privaten Umzug seeehr viel Spaß mit diesem Unternehmen hatten, nein, jetzt haben wir eine Störung!
Okay, am Anfang noch locker dran gegangen. Störung am Dienstag bemerkt: Telefon kruschpelt, die Verbindung bricht ab und das Gleiche beim Internet – ohne Kruschpeln :-) Mittwoch direkt bei der Störungsstelle angerufen. Problem erkannt, zugesagt, dass im Laufe des Tages, spätestens am Donnerstagmorgen ein Techniker kommt. Man ahnt es – er kam nicht! Donnerstag also direkt wieder angerufen. Aussage nun: Man habe zwar die Störung eingegeben, aber keinen Techniker in der Disposition gebucht, daher käme da auch niemand. Ach so, na dann! Am Montag könne jemand kommen ... Okay, normale Menschen sagen dann vielleicht, ja gerne, wir aber nicht! Hallo? Das ist eine Agentur für KOMMUNIKATION! Siehe da, ein Anruf in der geheimnisumwobenen Disposition und schon bekommen wir einen Termin für – immerhin – Freitag direkt um 8.00 Uhr. Nicht zufriedenstellend, wenn man seit Mittwoch wartet, aber ein Lichtblick. Dodo fragt noch am Abend, ob sie früher kommen solle, was wir verwerfen – und man ahnt es erneut: zu Recht!
Freitag: Ich bin bereits ab halb 8 in Habachtstellung, damit ich den Techniker bloß nicht verpasse! Klingt das nicht herrlich naiv? Denn natürlich kommt er nicht. Also warten wir höflich bis halb 10, dann folgt der nächste Anruf in der Störungsstelle und der Ausflug nach Absurdistan beginnt. Die nette Dame sagt, dass sie da nachfragen müsse ... und schon hängen wir in der Warteschleife. Für schlappe 30 Minuten. Dann werden wir aus der Leitung geworfen. Versuch der 2. Wir rufen an, landen in der Warteschleife und nach 15 Minuten geht ein Herr dran. Auf die Anmerkung hin, dass wir bereits seit einer Dreiviertelstunde in der Warteschleife hängen, wird ... na, was? Aufgelegt. Das funktioniert also prima! Mittlerweile können wir uns, trotz Verärgerung, kaum noch Halten vor Lachen. Denn schließlich darf man ja alles immer wieder neu erklären und wird doch stets nur weiter verbunden. Alles liegt in den Händen der Disposition. Nun denn, der dritte Anruf bringt uns zu der Aussage, man habe das schon am Mittwochabend erledigt. Äh, nein! Gut, dann hat man halt einen Termin gebucht, aber keinen Techniker zugewiesen. Äh, nein, denn man sagte ja, dass Herr X. um 8.00 kommt. Dann muss da vielleicht auch gar keiner kommen. Äh, DOCH! Daraufhin muss man in der Disposition nachfragen, die aber leider nicht erreichbar ist. Und nein, die kann man nicht als Kunde anrufen! Der Herr vertröstet uns, nimmt unser Anliegen erneut auf und beteuert, dass es keine Black-List gäbe, auf der wir stehen würden ;-) Immerhin war er hilfsbereit und kam aus einer ganz anderen Abteilung: Der Rechnungsstelle! Man leitet nämlich auch in andere Abteilungen um, wenn besetzt ist. Aber jetzt wissen wir auch, dass das Unternehmen gegen solche Ausfälle versichert ist, weil es ja im Falle von Geschäftskunden wie uns auch Schadensersatzforderungen gibt ... Danke für den Hinweis!
Beim nächsten Anruf verspricht man uns, der Techniker sei in einer Stunde da. Ich stelle den Wecker und halte das Telefon, wie Dodo so schön sagt, in Wählanschlag. Ich verrate wohl nichts Überraschendes – der Techniker kommt nicht! Es folgt der nächste Anruf .... und der nächste .... und der nächste ....
Best of Aussagen bezüglich des Termins/Technikers (ob widersprüchlich oder nicht):
Es gab bzw. gibt keinen Termin.
Ein Termin ist eingetragen, aber kein Techniker gebucht.
Es gab einen Termin, aber da der Techniker nicht kam, ist das Technikerkontingent jetzt erschöpft.
Der Techniker kann heute nicht, aber am Dienstag ist noch ein Termin frei.

Und jetzt geschieht etwas Sensationelles: Wir machen unserem Unmut über facebook und Twitter Luft – und schon meldet sich die Online-Hilfstruppe und bietet an, das Problem zu lösen! Respekt! Das nenne ich cool. Wir versuchen unser Glück an dieser Stelle und siehe da, urplötzlich ruft die Disposition UNS an! Auf meinem Handy! Diese Nummer gab ich am Mittwoch an ;-) Während der ganzen Warterei, verfolgt man uns weiter und meldet sich regelmäßig per Tweet, per DM und per Mail. Das finde ich erstaunlich! Und offensichtlich besitzt die Onlinetruppe magische Fähigkeiten, denn im Gegensatz zur Hotline findet sich hier doch noch Kompetenz, Service und – was uns am meisten freut – ein Techniker! Jener war zwar grenzwertig – schön, wenn man die geladene Kundin erstmal fragt, ob das hier ein Swingerclub is ... Aber gut.
Wir sagen DANKE! Uns wurde wirklich über Twitter geholfen – um ein vielfaches engagierter und zielführender als in jeder Hotline! Da soll noch einer sagen, Social Networks seien überschätzt?! Twitter als Deus ex machina!

Noch eine Anmerkung zum Thema Ironie: „Also das wird heute nix mehr.“ „Bitte???“ „Also das wird heutee nix meeeehr.“ Ich übersetze gerne an dieser Stelle: Ein leicht schrilles „Bitte???“ seitens des Kundens ist die höfliche Form von „Geht’s noch?“. Nur ein Beispiel aus unserer heutigen Odyssee. Lerne:
1. Ironie versteht man nicht im Lande Absurdistan!
2. Social Networks können helfen!

Samstag, 2. Oktober 2010

Fototermin – Ein Tag im Blitzlichtgewitter

Felix Krumbholz (Fotograf) auf Motivsuche
Das war eine aufregende Woche. Kurz vor der Buchmesse gibt es ja immer viel zu tun und wenn sich dann noch wichtiger Besuch ansagt ...
Wir haben diese Woche das Team von Liebenswert Wohnen in Rhein-Main zu Gast gehabt. Liebenswert ist ein Buchprojekt, dass der Frage auf den Grund geht: Was macht Frankfurt Rhein-Main für seine Bewohner so liebenswert? Um eine Antwort zu finden, fotografiert und interviewt das Liebenswert-Team Menschen aus der Region für ein Buch über Wohn- und Lebensstile ... Ein spannendes Projekt und wir sind ein Teil davon. Dodo und ich werden als Mainzer eingebunden, sowohl mit unserer Agentur als auch mit meiner Wohnung. 
Die Drei von Liebenswert haben einen kompletten Tag bei uns verbracht und wir hatten viel Spaß! Es war super spannend den Profis bei der Arbeit zuzuschauen. Da werden Möbel geschoben, Kleinigkeiten in Szene gesetzt, ausgeleuchtet und dekoriert. Und natürlich mussten auch wir vor die Linse. Das Porträt war geradezu waghalsig: auf der Fensterbank eines anderen Zimmers sitzend hat uns Felix abgelichtet. Respekt – das ist Einsatz!! Wir sind auf jeden Fall extrem gespannt, wie alles wird, aber die ersten Fotos, die wir gesehen haben, waren schon sehr viel versprechend!

Montag, 13. September 2010

Buchmesse 2010

Es dauert nicht mehr lange und dann öffnet die Buchmesse am 6. Oktober ihre Pforten - und ich freue mich riesig! Fünf Tage Buchmessenfeeling: viele bekannte Gesichter, Gespräche und Wiedersehensfreude, Reizüberflutung ob der vielen Bücher, Shoppinggelüste, Messeadrenalin ... I like!!!
Selbst wenn ich im Zuge der Vorbereitungen und Planungen in den letzten Jahren am Dienstag irgendwann gereizt war (und das tut mir leid!), war das Mittwochmorgen stets verschwunden. Die Aufregung steigt und sobald ich den Messeboden betrete: Ahhhh, Zuhause! Ich kann das nicht beschreiben, aber ich liebe das wuselige Treiben, die vielen Treffen und natürlich die Bücher! Und ich weiß von ehemaligen Kolleginnen, die mittlerweile in anderen Branchen arbeiten, dass sie es alle vermissen. Sie ist schon eine besondere Familie, diese Buchbranche.
Dodo und ich sind schon eine ganze Weile am Vorbereiten. Die ersten Termine haben wir bereits im Juli ausgemacht und mittlerweile ist der Kalender rappelvoll. Schön, so viele Kollegen und vor allem Kolleginnen (ist ja 'ne überwiegend weibliche Branche), Bekannte und Freunde zu treffen. Die Vorfreude ist groß und ich zähle die Tage.

Freitag, 3. September 2010

everybody's public - Wir sind online


Wir sind online! everybody's public präsentiert sich endlich auch im Netz. Der Name ist offiziell bekannnt gegeben und wir freuen uns über das bisher so positive Feedback.
Die Partygäste am Freitag haben schon einen Vorgeschmack bekommen und wir finden, das Warten hat sich gelohnt ;-) Jetzt gibt es neben dem Gründungsdiary auch eine offizielle Seite bei facebook und die ersten Anhänger sind bereits umgezogen: Vielen Dank Euch!! Jetzt kann's also wirklich losgehen und wir starten durch! Und wer Unterstützung auf seinem Weg in die Öffentlichkeit sucht - wir helfen gerne!

Samstag, 28. August 2010

Nach der Party

Wir haben so lange geplant und uns schon riesig drauf gefreut: Eröffnungsparty von everybody's public! Eigentlich hatten wir ja ein Hoffest geplant, aber der Sommergott hat uns im Stich gelassen und so wurde kurzfristig umgezogen. Das hat aber der Stimmung keinen Abbruch getan! Tolle Gäste, so viele liebe gute Wünsche, großzügige Geschenke und einfach ein cooles Fest. Wir haben's lange ausgehalten und viel Spaß gehabt.  Heute Morgen habe ich die Übernachtungsgäste verabschiedet und aufgeräumt haben wir auch schon. Jetzt heißt es noch ein bissel den Abend Revue passieren lassen und ausruhen. Zumindest kurz, denn demnächst kommt die Family zum Reste-Essen.

Freitag, 9. Juli 2010

Die erste Woche ist schon vorbei

Rathausplatz mit Blick auf den Dom
In der neuen Agentur scheint die Zeit nur so zu verfliegen. Telefon funktioniert - und es klingelt auch schon ;-) Wir freuen uns riesig, wie viele Anteil nehmen. Das ist wirklich cool!
Auch die Tatsache, dass wir noch nicht offiziell mit dem Namen herausrücken ist für die meisten kein Problem. Sobald das Logo und die Website stehen, wird ja auch alles verraten. Aber so ist es ja auch spannend und als Gründungsdiary akzeptiert man uns bisher auch. Die erste Woche liegt hinter uns und für die nächste Woche stehen schon Termine an. Eine so spannende Zeit!
Es gibt so viel zu tun für die Agentur und auch privat, aber eins kann ich sagen: Auch wenn ich noch lange nicht angekommen bin, ist es soo schön wieder in Meenz zu sein! Morgens auf dem Weg zum Rathaus mit Blick auf den Dom und auf der anderen Seite auf Vater Rhein, habe ich mich schon (wieder) wie zu Hause gefühlt.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Startschuss in die Selbstständigkeit

Das Gründungsdiary ist am Start
Wow - es ist tatsächlich geschehen: Wir sind selbstständig!! Die ersten Tage sind einfach wie nichts an uns vorbeigerast. Es war ein großartiges Gefühl. Wir haben das Büro eingeräumt und erste liebe Gratulanten begrüßt, tolle Mails und Briefe erhalten, Blümchen und Sekt. Es fühlt sich gut an, dass so viele hinter uns stehen und mitfiebern.
Damit auch aus der Ferne zu beobachten ist, was wir so alles treiben und erleben, gibt es schon ein Gründungsdiary auf facebook und Twitter. Die ersten wichtigen Schritte sind unternommen, Ämterlauf absolviert - der super unkompliziert war - und nun geht's an die Welt der Zahlen, der Organsiation etc. Die Sonne strahlt vom Himmel und wir gleich mit ;-) Und zur Belohnung geht's jetzt Fußball schauen ...