Montag, 12. März 2012

Viel Zeit vergangen, viel passiert ...

Kann mir jemand sagen, wohin die letzten Wochen sind? Was sage ich Wochen? Monate! Das arme Blogbaby ist komplett vernachlässigt worden, dabei gab es doch so viele Ideen und Anlässe ... Weihnachten, Plätzchen, der eigentlich obligatorische Jahresrückblick, Jahresanfang und die guten Vorsätze, Pläne und nicht zuletzt die AVP Jahrestagung, die wir in Mainz organisiert haben und so viel anderes aus dem Alltag, worüber es sich zu schreiben lohnt. Doch irgendwie haben mich so viele Dinge beschäftigt und auf Trab gehalten, dass das Schreiben hinten anstehen musste.

Sehr entspannte Kollegen ...
Jetzt hat sich noch mehr ereignet und verändert: Seit Anfang März bin ich alleine selbstständig mit everybody’s public. Die Zeit mit Dodo war eine wahnsinnig aufregende, hat uns beide wachsen lassen, Spaß gemacht und ich bin dankbar für unser gemeinsames Abenteuer. Big hug!! Privat haben wir noch einander, aber im Büro bin jetzt nur noch ich, na ja, fast ... da gibt es ja noch die beiden Agenturtiger und die leisten mir auch in Zukunft Gesellschaft ;-)

Jetzt heißt es alleine weitermachen und somit ein stückweit einen Neuanfang wagen. Ich freue mich darauf und bin gespannt, was mich alles erwartet. Wenn schon Veränderung, dann richtig, denke ich mir ja: Jetzt heißt es umgestalten und neue Projekte angehen. Alles passiert gerade so schnell und gleichzeitig. Die Tage haben einfach viel zu wenig Stunden und irgendjemand hat mal festgelegt dass man schlafen muss ...
Kreativregal mit "Reh"-
statt "Pomodoro"-Technik ;-)
Die Agentur bekommt frische Farbe – ich setze auf weiß und grün als Zeichen des Neustarts. Für frischen Wind muss ich sorgen ;-) Dazu gehört auch der Vorsatz, meinen Rhythmus zu finden, zu rocken, sich Zeit zum Lesen, Austauschen, Weiterbilden und "Spinnen" zu nehmen und die kreative Ader mehr auszuleben. Durch den Kreativworkshop bei Andreas Jacobs (Kaiserliche Anstalt) während der AVP-Tagung habe ich ganz viel Input bekommen, Inspiration erfahren und super Ideen sowie Techniken mit nach Hause genommen. Die wollen natürlich auch umgesetzt werden, denn ich habe gemerkt, da brodelt schon länger etwas in mir: Ich muss mich wieder mehr kreativ austoben!

PS: Den tollen Braingrids-Block auf dem Bild kann man über Andreas Jacobs beziehen.

Montag, 31. Oktober 2011

Was wächst denn da? Der Riesenkürbis ...

Halloween im Garten? So ähnlich ...
Es war einmal ein kleines Kürbis-Pflänzchen, dass sich seinen Platz im Garten suchte und der Sonne entgegenstrebte ...
Erste zarte Blüten und daraus entstehende Minikürbisse zeigten sich rasch. Doch mit der Zeit bahnte sich der Kürbis seinen ganz eigenen Weg - in den Apfelbaum! Und nicht nur das: Er entschied sich gegen die vielen kleinen Kürbisse und dachte an einen einzigen, großen Monsterkürbis ;-)
Kürbis im Apfelbaum hat seinen besonderen Reiz und so durfte er wachsen, bis es jetzt an der Zeit war ihn zu ernten ... Ergebnis: schlappe 6,9 Kilo! Das nenne ich einen Kürbis!
Da stellt sich dann ganz schnell die Frage, was man damit eigentlich macht! Erst einmal aufschneiden und schauen, was der Kürbis so bietet. Erstaunlicherweise entpuppt sich der Monsterkürbis dann doch als sanfter Riese, der sich fix zerkleinern lässt und einen ganz sanften Duft verbreitet - lecker!

 Also, ausnehmen, Kerne sammeln und zum Trocknen beiseite stellen und dann in kleine Würfel schneiden. Aus einem, in Anbetracht der Masse, relativ kleinen Teil gibt es eine Kürbis-Quiche in Familiengröße.

Für den Rest wage ich mich an ein neues Gebiet: Chutney! Habe ich noch nicht ausprobiert, aber stelle ich mir toll vor und die Rezepte klingen nicht allzu aufwändig. Also wage ich das Experiment und siehe da, es entsteht ein tolles Kürbis-Chutney mit einem Hauch von Mango und einer guten Portion Gaumenfeuer!

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Aus Alt mach Neu oder wie baut man ein Hochbeet?

Abrissparty? "Trümmerfrauen"? Nein, die ersten Schritte zu einem Hochbeet!
Ich dachte, das sei eine gute Idee, um im nächsten Jahr mein Gemüse noch besser und geschützter anbauen zu können. Dazwischen ein paar Blümchen, einige Rankpflanzen ... und das Beet davor soll neu angelegt werden. Erfahrunsgwerte aus dem ersten Jahr umsetzen.
Soweit so gut - nur wie baut man ein Hochbeet und aus welchem Material? Holz? Nein, in meiner Vorstellung sah ich direkt ein Steinhochbeet - so ein bissel mediterraner Style. Zeit also, Steine zu suchen oder finden zu lassen! Der Zufall kam mir zu Hilfe: Eine altes Gebäude in der Nähe meiner Tante wurde abgerissen und die Steine für's Beet waren gefunden! Ab auf die Abrissbaustelle und Steine schleppen. Der Kostenpunkt lag in diesem Falle bei einem selbst gebackenen Streuselkuchen für die Baustellenmänner - Glück muss man haben!

Dank Einsatz freiwilliger Frauenpower und ein paar Autoladungen später hatten wir genügend Steine, die es noch zu säubern udn abzuklopfen galt. Alter Mörtel etc. musste runter, damit die Steine sich wieder zu einer neuen Mauer zusammenfügen ließen. Schließlich haben sie schon ca. 80 Jahre auf dem Buckel :-) Entsprechend sind sie nicht regelmäßig, einige haben Macken, die Größe variiert ein bissel, aber der Optimismus bleibt! Schließlich zählt am Ende das Resultat. Ausdauer und Muskelkraft sind angesagt - ist wie Sport im Freien.

Nach dem Vorbereiten der Steine, müssen die Grundplatten gelegt werden. Das Beet ist vorbereitet: ein bissel Erde abgetragen, alles geglättet und Furchen für die Platten gezogen. Diese werden dann in ein Sand-Erde-Gemisch gelegt und zwar so genau wie möglich - Wasserwaage inklusive, schließlich soll die Mauer stehen und möglichst halten!
Im Falle von ungebetenen Wühlmäusen wird zu unterst ein Draht gelegt, der mit den Platten verankert ist. Danach heißt es die erste Reihe legen, aber erst einmal zur Probe, damit klar ist, ob die Steine aufgehen und die Reihen aufeinander passen.



Wenn die ersten zwei Reihe liegen, ist alles gut.



Der "Kleber" wird angerührt und mit der Kelle aufgetragen - was man verwendet, hängt von den Steinen ab.
Langsam, aber sicher wächst mein neues Baby. Und es macht nicht nur richtig Spaß, nach so einem Tag schläft es sich auch hervorragend ;-)











Am Ende steht das Hochbeet und ich bin wirklich zufrieden - meine erste Mauer! Yeah - sieht doch schon toll aus! Der Herbst - und vor allem der Frühling -  können kommen!
Jetzt kommen Abschnitt, Kompost, Laub, Auffüllerde und gute Erde hinein. Fehlen nur noch Zwieblen für die Frühjahrsblüher und erste Bewohner.